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Unternehmen

Zwischen Bestand und Zukunft: WOHNGROUP sammelt Ideen für die Quartiersentwicklung von morgen

By 18. Juni 2026No Comments

Von Montmartre bis zu modernen Stadtquartieren: Das Team der WOHNGROUP hat in Paris Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Wohnungsbaus und der Stadtentwicklung erhalten. Die französische Hauptstadt gilt europaweit als Beispiel dafür, wie hohe urbane Dichte, Denkmalschutz und nachhaltige Quartiersentwicklung miteinander verbunden werden können.

Paris zählt zu den am dichtesten besiedelten Metropolen Europas. Gleichzeitig steht die Stadt vor denselben Herausforderungen wie viele deutsche Ballungsräume: begrenzte Flächen, steigender Wohnraumbedarf, Anforderungen an Klimaschutz und der Anspruch, lebenswerte Stadtquartiere zu schaffen. Im Rahmen einer viertägigen Architour verschaffte sich das Team der WOHNGROUP einen Eindruck davon, wie die französische Hauptstadt mit diesen Aufgaben umgeht.

Bereits in Stadtteilen wie Montmartre wird sichtbar, wie intensiv der vorhandene Raum genutzt wird. Die geschlossene Bebauung, vergleichsweise kleine Wohnungen und die hohe Bevölkerungsdichte prägen das Bild vieler Quartiere. Gleichzeitig investiert Paris seit Jahren in die Aufwertung des öffentlichen Raums und in Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität auch in dicht bebauten Bereichen verbessern.

„Paris beeindruckt durch die Konsequenz, mit der Stadtentwicklung betrieben wird. Begrünung, Infrastruktur und Wohnungsbau werden nicht isoliert betrachtet, sondern als zusammenhängende Aufgabe verstanden. Gerade dieser integrierte Ansatz bietet interessante Impulse für aktuelle Entwicklungen in Deutschland“, sagt Tobias Schallert, Geschäftsführer der WOHNGROUP.

Ein Schwerpunkt der Architour lag auf neuen Quartiersentwicklungen außerhalb der bekannten touristischen Achsen. Dort wurden Projekte besichtigt, die auf begrünte Fassaden, bepflanzte Dachflächen und gemeinschaftlich nutzbare Freiräume setzen. Ergänzt werden diese Konzepte durch Infrastrukturmaßnahmen wie unterirdische Müllentsorgungssysteme, die technische Funktionen aus dem öffentlichen Raum verlagern und zusätzliche Flächen schaffen.

„Viele Projekte zeigen, dass städtische Nachverdichtung und hohe Qualität kein Widerspruch sein müssen. Entscheidend ist, Begrünung nicht nachträglich zu ergänzen, sondern sie von Anfang an als Teil der Quartiersplanung zu verstehen“, sagt Sophie Pallaske.

 

Gleichzeitig wurde deutlich, welche Bedeutung der Weiterentwicklung bestehender Stadtstrukturen zukommt. Zahlreiche Projekte entstehen nicht auf unbebauten Flächen, sondern im Zusammenspiel mit vorhandener Bausubstanz. Historische Gebäude bleiben erhalten, werden umgenutzt oder durch neue Architektur ergänzt. So entstehen Quartiere, die den Charakter ihrer Umgebung bewahren und gleichzeitig neue Anforderungen an Wohnen und Arbeiten erfüllen. „Bemerkenswert ist die Selbstverständlichkeit, mit der Bestand und Neubau zusammengedacht werden. Viele Projekte entwickeln die vorhandene Stadt weiter, anstatt sie zu ersetzen. Dadurch entstehen Lösungen, die sowohl städtebaulich als auch architektonisch überzeugen“, sagt Jan Köhler.

Die Architour machte deutlich, dass viele Herausforderungen des Wohnungsbaus europaweit vergleichbar sind. Die besichtigten Projekte lieferten Anregungen für den Umgang mit Flächenknappheit, Klimaanpassung und nachhaltiger Quartiersentwicklung. Themen, die auch für die WOHNGROUP bei der Entwicklung von Wohn- und Stadtquartieren eine hohe Bedeutung haben. Ziel solcher Exkursionen ist es, erfolgreiche Ideen, innovative Konzepte und wertvolle Eindrücke aus anderen europäischen Metropolen aufzunehmen und in die eigenen Projekte einfließen zu lassen, um nachhaltige Quartiere mit hoher Lebensqualität und echtem Mehrwert für ihre Bewohner zu schaffen.